Wie wichtig Onboarding ist!

Nur wenn ein neuer Mitarbeiter optimal integriert ist, wird er seine Talente auch entfalten können, daher ist die Integration der Mitarbeiter genauso wichtig, wie das richtige Anwerben und die passende Wahl zu treffen.

Die Integration von neuen Mitarbeitern trägt den Begriff Onboarding. In der heutigen Zeit reicht es nicht mehr aus, dem Kollegen sein neues Aufgabengebiet genau zu erläutern. Die perfekte Einführung in das Unternehmen, geht über die Arbeit hinaus. Er muss sich als neues Teammitglied angenommen und willkommen fühlen, denn nur wenn ich wo willkommen geheißen werde, fühle ich mich auch wohl und kann die entsprechende Leistung bringen, die von mir erwartet wird.

Die Phase der Einarbeitung ist entscheidend

Wird der Integration des neuen Mitarbeiters keine Beachtung geschenkt, wird sie vernachlässigt, dann ist die Folge daraus: Mitarbeiter, die unzufrieden sind. Und wer unzufrieden mit seiner Arbeit, seinem Arbeitsumfeld ist, der kann keine gute Arbeitsleistung erbringen. Viele neue Mitarbeiter verabschieden sich von selbst innerhalb einer kurzen Zeit. So klagen viele Unternehmen darüber, dass bereits in der Probezeit von den neuen Mitarbeitern „das Handtuch geworfen wird.“ Das ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass der neue Mitarbeiter nicht optimal integriert wurde.

Von der perfekten Integration können alle Beteiligten profitieren

Sie macht sich erst auf lange Sicht bemerkbar, dennoch sollte sie nicht unterschätzt werden. Denn wenn sich ein Arbeitnehmer wohl fühlt und mit seiner Arbeit zufrieden ist, wird er niemals auf die Idee kommen, einen Jobwechsel anzustreben. Denn das Recruiting kostet Geld und ist zeitintensiv.

Ziele bei der Integration neuer Mitarbeiter

Das Ziel beim Onboarding stützt sich auf 2 ganz wichtige Themen:

Thema 1: Die Einarbeitung sollte zügig voranschreiten. Sodass der Mitarbeiter schnell eigenverantwortlich seine Arbeit verrichten kann. Er sollte in fachlicher Hinsicht umgehend „sattelfest“ gemacht werden.

Thema 2: Er soll vom ersten Tag an in das Team, in die Abteilung, aufgenommen werden. Es ist wichtig, dass Wertschätzung und Teamzugehörigkeit aufgezeigt wird. Denn das trägt entscheidend zu der erbrachten Arbeitsleistung bei.

Neue Mitarbeiter optimal integrieren und das mit System

Dabei gibt es 3 unterschiedliche Stufen zu beachten: Stufe 1 – Die Vorbereitung, Stufe 2 – Die Eingliederung, Stufe 3 – Die Orientierung.

Stufe 1: Die Vorbereitung

Der neue Mitarbeiter sollte alle wichtigen Infos zusammengefasst erhalten. So ist dieser mit allen wichtigen Daten bereits versorgt, die ihm im Arbeitsalltag weiterhelfen können. Zudem werden ihm Programme  erklärt und weitere wichtige Ansprechpartner im Unternehmen vorgestellt. Es macht also Sinn, einen Einarbeitungsplan für den neuen Mitarbeiter zu erstellen. So dass er sich einen umfangreichen Überblick machen kann und die Einarbeitung für ihn leichter wird. Dieser Plan beinhaltet auch die Passwörter und Verschlüsselungen des Neuzugangs. Ein Leitfaden, der kompakt zusammengefasst ist, hilft sich besser zurechtzufinden.

Stufe 2: Die Eingliederung

Es ist wichtig, dass sich der neue Mitarbeiter eingegliedert und integriert fühlt. Die Phase der Eingliederung braucht etwas Zeit und geht nicht von heute auf morgen. Der neue Mitarbeiter sollte kulturell sowie sozial integriert werden. Firmeninterne Veranstaltungen, After-Work-Shops sowie interne Fortbildungen helfen dabei, dass die Eingliederung schneller voranschreitet.

Stufe 3: Die Orientierung

Die Orientierungsphase nimmt 2 bis 3 Monate in Anspruch. Sie dient dazu, um den neuen Mitarbeiter richtig in das Unternehmen einzuführen. So ist entscheidend, dem neuen Mitarbeiter einen Ansprechpartner zur Seite stellen, an den er sich immer bei Unklarheiten wenden kann. In der Orientierung lernt der Mitarbeiter die hiesige Firma besser kennen, er freundet sich mit Kollegen an, gewinnt das Vertrauen von Kunden. Er wird jeden Arbeitstag besser mit dem firmeninternen Ablauf vertraut gemacht und auch seine Arbeitsabläufe gewinnen immer mehr an Routine. Stufe 3 gibt bereits darüber Aufschluss, wie sich die künftige Zusammenarbeit gestalten wird. Ob der neue Mitarbeiter als Bereicherung für das Unternehmen angesehen werden kann oder ob seine Vorstellungen nicht mit denen der Firma harmonieren. In der Orientierungsphase erhält der Mitarbeiter einen großzügigen Überblick und er darf tief hinter die Kulissen der Firma eintauchen. Er wird jeden Arbeitstag mit neuen Aufgaben vertraut gemacht. Wichtig ist es, mit ihm nach einem Monat über die bisherige Einarbeitung zu sprechen und auch seine Erwartungen und seinen Standpunkt zu berücksichtigen. Das Definieren von Zielen ist von Seiten des Arbeitgebers sowie von Seiten des Arbeitnehmers von Bedeutung.

Fehler, die bei der Integration von neuen Mitarbeitern immer wieder passieren

Vor allem liegt es an der schlechten Vorbereitung. Es muss vom 1. Arbeitstag an klar sein, mit welchen Aufgaben der neue Mitarbeiter vertraut gemacht wird. Zudem darf geklärt werden, welche Kollegen ihm helfen und unterstützend „unter die Arme greifen“. Denn nur so kann die Einarbeitung des Neuzuganges erfolgreich sein. Damit es nicht zu unnötigen Arbeitsstress für den neuen und die langjährigen Mitarbeiter kommt, macht eine gute Vorbereitung Sinn und hilft weiter.

Fazit: Neue Mitarbeiter optimal integrieren, darauf kommt es an, um eine langfristige Arbeitsbeziehung aufzubauen, die sich stabil zeigt.  So darf auf eine sorgfältige Einschulung und eine gute Eingliederung gebaut werden.