Vorstellungsgespräch und Interviewtechnik nach der STAR-Methode

Die Interview-Technik „Star“ verfolgt ein klares Ziel, den STAR unter den Bewerbern herauszufinden. Die passenden 4 Fragen, auf die sich die STAR-Methode stützt, helfen dabei. Eine Interviewtechnik mittels 4 Fragen, soll mehr über die Kompetenzen eines Bewerbers herausfinden. Nicht nur über die fachlichen, sondern auch über die sozialen.

Ein Trend, der nicht zu stoppen ist – Die STAR-Methode im Bewerbungsgespräch

Die STAR-Methode basiert auf einer kompakten Befragungstechnik und kommt ursprünglich aus den USA. Aber auch in unseren Breiten kommt der Trend der STAR-Methode immer mehr zur Anwendung. Dabei werden die Bewerber befragt und mit dieser Befragung werden umgehend auch die persönlichen Kompetenzen ausgetestet. Wenn ein Vorstellungsgespräch nach der STAR-Methode aus den USA seinen Ablauf findet, zielt es vor allem auf die Kompetenzen und Fähigkeiten der Mitarbeiter ab. Diese werden anhand der STAR-Fragen genau durchleuchtet.  Um was geht es vorrangig in einem Bewerbungsgespräch? Die Qualitäten der jeweiligen Bewerber müssen herausgefunden werden. Aber nicht nur sie sind entscheidend für den Bewerbungsprozess, sondern auch die soziale Kompetenz. So dürfen sich die Hard Skills mit den Soft Skills ergänzen.

Es gibt 4 Hautfragen bei der STAR-Methode

Frage 1 – Die Situation – Situation: Wie war die anfängliche Situation?

Mit welcher Situation wurde der Bewerber bislang vertraut gemacht.

Frage 2 – Die Aufgabe – Task: Die jetzige Aufgabenstellung?

Was sind bzw. waren die persönlichen Aufgaben des Bewerbers, mit welchen Arbeiten wurde er vertraut gemacht.

Frage 3 – Die Handlung –Action: Was hat der Bewerber gemacht?

Welche Arbeiten genau wurden dem Bewerber bislang zuteil?

Frage 4 – Das Ergebnis –Result: Was war das Endergebnis daraus? Es darf ein Resümee gezogen werden.

Was hat der Bewerber konkret getan, um seine beruflichen Ziele zu erreichen?

Wenn der Recruiter nach der STAR-Methode beim Vorstellungsgespräch vorgeht, ist auf die Einhaltung dieser Struktur zu achten. Zudem darf darauf ein Augenmerk gelegt werden, ob eine der 4 Hauptfragen vollständig beantwortet werden.

Die Situation

Es darf genauer darauf eingegangen werden, für welche Stelle der Bewerber in seinem jetzigen Unternehmen aufgenommen  wurde. Die Situation im Job wird genau erläutert. Auch die Berufserfahrung in der Branche, auf dem jeweiligen Gebiet, darf in der Situation genannt werden.

Die Aufgabe

Die genaue Tätigkeit darf beschrieben werden. Der Bewerber darf sein Tätigkeitsfeld vorstellen und alle Aufgaben auflisten, die er zu erfüllen hat. Eine kurze Beschreibung der genauen Tätigkeit ist dabei entscheidend.

Die Handlung

Das Wirken des eigenen Handelns darf bei dieser Frage noch einmal vom Bewerber in den Vordergrund gestellt werden. Dieser darf noch einmal im Detail bekanntgeben, was er mit seiner Leistung bewirken konnte. Wichtig in diesem Punkt sind die eigenen Entscheidungen und die eigene Einschätzung der Arbeitssituation. Dabei sollten nicht nur Hard Skills genannt werden, auch die Soft Skills tragen viel bei der beruflichen Kompetenz bei.

Das Ergebnis

Aus jeder Handlung folgt das passende Resultat. So darf vom Bewerber immer ein positives Ergebnis genannt werden, das dem jeweiligen Unternehmen von Nutzen ist. Oder es darf ein Resümee gezogen werden, was bei der nächsten Umsetzung berücksichtigt wird, damit es noch besser gelingt. Wichtig ist, der positive Ausgang der Fragen. Denn auch wenn das gesteckte Ziel nicht erreicht wurde, muss der Bewerber etwas daraus gelernt haben.

Wichtig: Auf die einzelnen Fragen darf so geantwortet werden, dass dem Bewerber gerne zugehört wird und dass jede seiner Handlungen gut zum Nachvollziehen sind.

Der Vorteil , den die STAR-Methode bietet

Wenn ein Bewerbungsgespräch nach diesen bestimmten Kriterien abläuft, dann erhält das Gespräch bereits eine Struktur. Der Recruiter kann somit besser herausfinden, wie ausgeklügelt der Bewerber bei den gestellten Fragen vorgeht. Ist er bei der Beantwortung der Fragen sehr präzise und sachlich und nennt vielleicht auch ein konkretes Beispiel aus dem Arbeitsalltag. Denn somit wird klar, dass dieser Bewerber ständig darum bemüht ist, passende Lösungsansätze bei der Hand zu haben.

Objektiv sein, darum geht es bei der STAR-Methode

Schließlich geht es darum, aus der Anforderungssituation der einzelnen Bewerber etwas herauszufinden, das Verhalten näher kennenzulernen und mit der Vorgehensweise vertraut gemacht zu werden. Denn die STAR-Methode macht es den Bewerber wesentlich schwerer, Fähigkeiten vorzutäuschen, die nicht vorhanden sind. Die Fragen der STAR-Methode befassen sich mit Details.

Fazit: Die STAR-Methode ist eine eigene Befragungstechnik, die im Vorstellungsgespräch angewendet wird, um mehr über die fachlichen und persönlichen Kompetenzen der Bewerber herauszufinden. Diese Interviewtechnik stammt aus den USA und findet inzwischen auch in unseren Breiten einen enormen Anklang. Es sind nur 4 Fragen, die entscheidende Informationen über den Bewerber liefern können.