Stellen-Pakete: Recruiting kostengünstig

Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt

So sollte es gerade für kleine Unternehmen sein, die nicht Geld in Hülle und Fülle dafür übrig haben. Aber nichts im Leben ist umsonst, darum kostet auch das Recruiting Geld. Aber nicht für das Unternehmen, das den passenden alternativen Weg wählt.

Bewerbung kostenfrei generieren – Wunschvorstellung oder Wirklichkeit?

Die klassische Stellenanzeige wurde nach wie vor dafür genutzt, um neue Mitarbeiter anzuwerben und für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Eine online Anzeige ist schnell geschaltet und schon ist der passende Bewerber gefunden, der perfekt zur ausgeschriebenen Stellenausschreibung passt.  Bei dieser Vorgehensweise darf auf das Multiposting gesetzt werden. Das bedeutet, dass es zur Mehrfachschaltung kommt. Eine Stellenanzeige erscheint somit in verschiedenen Jobportalen. Es gibt auch diverse Jobbörsen, die sprechen spezifische Zielgruppen an.

Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt – Diverse Karriereplattformen und Businessnetze bieten sich an

Das soziale Netzwerk ist breit aufgestellt, warum also nicht dieses dafür nutzen, um eine kostenfreie Stellenanzeige zu schalten? Die Plattformen Linkedln sowie XING sind wohl die bekanntesten Business Seiten bei denen das gut funktioniert. Gerade bei den oben angeführten Seiten ist die gewünschte Zielgruppe im Handumdrehen gefunden. Denn es gibt verschiedene Portale, die sich einer bestimmten Thematik annehmen. So darf sich das eigene Jobinserat anhand des passenden Postings bei diesen Business Seiten verewigen.

Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt – Facebook, Twitter, Instagram & Co bieten sich an

Die sozialen Plattform-Riesen können für die Schaltung einer Stellenanzeige perfekt genutzt werden. Es entstehen auch keine Kosten, wenn auf dieser Seite das eigene Unternehmen vorgestellt und eine Seite angelegt wird. Nach potenziellen Mitarbeitern Ausschau halten, Stellenangebote schalten und über freie Stellen informieren. Das alles und noch viel mehr ist bei Facebook, Twitter, Instagram und Co gut umsetzbar. Damit die Stellenausschreibung der volle Erfolg wird, darf sich das Unternehmen kreativ zeigen in der Gestaltung und das passende Storytelling liefern. Viele Firmen nutzen auch Bilder und Videos, um die Aufmerksamkeit ihrer Beiträge zu erhöhen.

Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt – Eine eigene Karriere-Homepage steht dafür ein

Bevor sich das Unternehmen in den Weiten des Internets verliert, kann es ja gleich zur Eigeninitiative übergeben und eine eigene Karriere-Homepage anlegen. Eine eigene Karriere-Seite ist schnell erstellt und es gibt immer wieder potenzielle Arbeitnehmer, die auf der eigenen Homepage nach offenen Stellen im Unternehmen suchen.

Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt – Auch Google kann bei der Suche helfen

Der Service für Stellensuchende bei Google nennt sich Google Job Search Experience. Die von Google erkannten Jobs werden direkt in der Suchmaschine angegeben. Die jeweiligen Jobs können nach Art und Branche, nach Arbeitgeber, nach Sprache, nach Standort und Datum der Veröffentlichung gelistet werden.

Wer nicht den virtuellen Weg beim erfolgreichen Recruiting einschlagen möchte, sondern den realen Verlauf nimmt, der verlässt sich auf folgende 2 Varianten:

Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt – Die Mitarbeiterempfehlung

Die Mitarbeiterempfehlung zeigt fast immer Wirkung. Ein Mitarbeiter kennt eine Person, für die die ausgeschriebene Stellenanzeige perfekt passen würde. Der Kontakt ist schnell aufgebaut und ehe sich das Unternehmen versieht, ist der passende Mitarbeiter bereits gefunden.

Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt – Eine interne Besetzung

Dieses Recruiting fällt dann unter das Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe.“ Die Personalsuche sollte vorab in den eigenen Reihen stattfinden. Die Mitarbeiter kennen das Unternehmen, sie unterstützen die Firmenphilosophie. Sie haben sich bereits bewährt. Das sind alles Vorteile, die bei der Vergabe eines offenen Jobs bedacht werden müssen. Erst wenn das Unternehmen in den eigenen Reihen nicht fündig wird, sollte es sich einem alternativen Recruiting bedienen. Denn somit können auch gute Mitarbeiter an das eigene Unternehmen gebunden werden. Ihnen wird aufgezeigt, dass ihre geleistete Arbeit wertgeschätzt wird und sie ein wichtiger Teil im Unternehmen sind.

Fazit: Recruiting kostengünstig und effektiv umgesetzt – zeigt viele verschiedene Möglichkeiten auf. Der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern spielt dabei immer eine sehr wichtige Rolle. Kommt eine interne Besetzung nicht in Frage und werden auch keine Empfehlungen ausgesprochen, dann darf noch immer auf die Weiten des Internets und deren Vorzüge auf diesem Gebiet vertraut werden.

Stellen-Pakete – Stellenanzeige Jugend

Die richtige Ansprache für die Jugend?

Eine Stellenanzeige muss immer zielgerecht sein, damit sie auch überzeugen kann. Dem Unternehmen muss es mit der Anzeige gelingen, genau die Personen anzusprechen, die für den ausgeschriebenen Job stimmig sind.

Um die jungen Talente anzusprechen, muss vorab herausgefunden werden, welche umgangssprachlichen Gepflogenheiten sie pflegen. Dabei darf sich der Shell Jugendstudie aus dem Jahre 2019 bedient werden.

Die Shell Jugendstudie gibt Auskunft darüber – was die Jugend bewegt

Über die Werte, Gewohnheiten und Einstellungen der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland. Auch die sozialen Wertigkeiten werden aufgezeigt. Alle 4 Jahre werden Jugendliche und junge Erwachsene gefragt, welche Lebensbedingungen sie haben, wie sie ihrer Zukunft entgegengehen und was sie über Familie, Religion und Politik denken.  Auch die Erwartungen an die berufliche Zukunft werden dabei erörtert.

Für jeden Unternehmer, der auf junge Beschäftigte aufbaut, ist es wichtig zu wissen, wie die jungen Bewerber denken und was sie bewegt. Denn nur so kann der Inhalt der Stellenzeige mit deren Vorstellungen vereinbart werden. Die perfekte Ansprache in der Stellenanzeige macht es möglich, dass sich die junge Generation umgehend angesprochen fühlt und die Neugierde geweckt ist, welcher Job sich hinter dem Inserat verbirgt. Das Ziel eines jeden Jobinserates ist es, möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen und die richtigen Leute anzusprechen. Dafür bedarf es aber der perfekten Ansprache.

Die Shell Jugendstudie 2019 verweist auf die Sicherheit im Job. Für 93 % der Befragten ist ein sicherer Arbeitsplatz von enormer Wichtigkeit. Ein Arbeitsplatz, für den sie einen Umzug in Kauf nehmen müssen, scheint für die jungen Menschen weniger attraktiv. Die Hälfte der Befragten würden keinen Wohnsitzwechsel anstreben, nur um den passenden Job zu erhalten. Also an Flexibilität mangelt es der Generation Y und Z. Dafür sprechen sich 93 % der Befragten dafür aus, dass die Familie und die Kinder auf keinen Fall wegen dem Job hinten anstehen müssen.

Es wird aufgezeigt, dass junge Erwachsene klare Prioritäten setzen. Wenn sie zwischen zwei verschiedenen Stellenangeboten wählen dürfen, dann wird sich für jenen Job entschieden, der Sicherheit bringt und der in materieller Hinsicht am besten abschneidet. Auch an die Freizeit wird gedacht. Die Work Life Balance ist ihnen wichtig. Die Vereinbarkeit zwischen Job und Familie muss ebenso gegeben sein. Junge Leute wissen eben, was sie wollen. Gerade dann, wenn es um Arbeit und Karriere geht.

Erwartungen der Zielgruppe kennen und diese umsetzen

Das Unternehmen, welches junge Menschen bei sich beschäftigen möchte, muss die Erwartungen ihrer Zielgruppe genau kennen. Denn nur so können die Erwartungen umgesetzt werden. Das gilt auch für die Stellenanzeige zu sagen.

Welche Anforderungen stellt die Jugend von heute an ihre Arbeitgeber?

  • Ihr ist es wichtig, dass eine ausgeglichene Work Life Balance geschaffen wird.
  • Zudem spricht die Gehaltsangabe in einer angemessenen Höhe für sich.
  • Die Chance Karriere zu machen, sollte auf jeden Fall gegeben sein.
  • Ein weiteres attraktives Merkmal an den künftigen Job ist, die flexible Arbeitszeit, vielleicht sogar mit der passenden Home Office Gelegenheit. Denn somit ist die Vereinbarkeit Job und Familie oder Job und Freizeit auf jeden Fall gegeben.

Das Wort Sinnstiftung hat in der Stellenanzeige eine tiefe Bedeutung. Vorbei ist die Zeit, in der ein beliebiger Beruf ergriffen wurde. Bei der jungen Generation steht die Sinnhaftigkeit im Beruf oft an erster Stelle. Die Jugend von heute will eine Stütze für die Gesellschaft sein und in ihrem Job etwas Nützliches tun. Sich für das Wohlergehen anderer einsetzen, wenn das eigene Unternehmen damit konfrontiert ist und auch umsetzt, dann hilft das beim Recruiting von jungen Leuten gewiss weiter.

Zugehörige der Generation Y und Z schätzen den authentischen Auftritt umso mehr

Darum ist es wichtig, immer bei der Wahrheit zu bleiben und auf die eigene Authentizität und die eigene Identität aufzubauen, auch wenn die ausgeschriebene Stellenanzeige nicht alles bieten kann, wonach sich junge Menschen sehnen.

Fazit: Für angesagte Unternehmen ist es entscheidend, die Anliegen der Jugend von heute wichtig zu nehmen. Deshalb darf die Stellenanzeige, die auf der Suche nach jungen begabten Talenten ist, auf diese Anliegen im Besonderen eingehen.  Denn nur so kann die Stellenanzeige das Interesse vieler junger Erwachsener wecken.

 

Arbeitnehmer mit Behinderung - Stellen-Pakete

Arbeitnehmer mit Handicap oder Behinderung einstellen?

Es gibt unter den vielen Bewerbern  – einen Bewerber mit Behinderung. Soll sich das Unternehmen für diesen Bewerber entscheiden, zumal die Qualifikationen stimmen und er all das mitbringt, was  von Seite des Unternehmens erwartet wird? Aber die Unsicherheit schwingt mit. Hält ein behinderter Mitarbeiter wirklich, was seine Bewerbung verspricht?

Behinderte am Unternehmen beteiligen

Gerade Menschen, die eine körperliche Beeinträchtigung haben, besitzen sehr oft eine hohe Motivation, wenn es um ihren Arbeitsplatz geht. Sie setzen sich mit ihrem Arbeitsumfeld auseinander, reagieren in der Regel sehr überlegt und sie wissen welche Hilfsmittel nötig sind, damit sie ihren Arbeitsalltag bewältigen können.

Im Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) ist die Beteiligung behinderter Menschen in der Arbeitswelt geregelt. Hier wird die Teilnahme am Berufsleben aufgezeigt sowie einzelne Rehabilitationen.

Der Arbeitsmarkt macht es Arbeitnehmern mit Handicap nicht einfach

Denn die Barrieren sind im Kopf verankert. Bewerber müssen leistungsfähig sein und mit besonderen Qualifikationen überzeugen können, damit sie in der heutigen Arbeitswelt bestehen können. Menschen mit Behinderung  wird das oft nicht zugetraut – zu Unrecht. Denn wenn man Unternehmen danach fragt, warum ihr Anteil an behinderten Mitarbeitern so gering ist, wissen sie meist nur Ausreden darauf.

Auch Menschen mit Handicap besitzen Arbeitskraftpotenzial. Diesen Menschen muss nur die passende Chance dafür geboten werden. Viele bekannte Unternehmen wurden darauf bereits aufmerksam, zu den namhaftesten unter ihnen zählt Mc. Donalds und der Automobilhersteller Audi. Aber dennoch sind es noch immer viel zu wenige.

Arbeitgeber dürfen Zuschüsse erwarten, wenn sie Behinderte beschäftigen

Zuschuss 1 – Vom Integrationsamt

Wie hoch ein solcher Zuschuss gestaffelt ist, ist immer vom Grad der Behinderung abhängig. Der Grad der Behinderung sollte mindesten 50 % betragen. Die Integrationsämter sind stets darum bemüht, Menschen mit Handicap in den Arbeitsprozess einzubinden, darum sparen sie nicht mit vielseitigen Förderungsmöglichkeiten. Die in der Regel dafür genutzt werden, um den jeweiligen Arbeitsplatz umzugestalten und diesen behindertengerecht zu adaptieren.

Zuschuss 2 – Von der Bundesagentur für Arbeit (BA)

Auch die Bundesagentur für Arbeit steuert diverse Förderungen bei, wenn behinderte Mitarbeiter im Unternehmen aufgenommen werden. Es besteht die Möglichkeit einer Einstellung auf Probe. Diese Einstellung nimmt eine Zeitspanne von bis zu 3 Monaten in Anspruch.

Zuschuss 3 – Der Eingliederungszuschuss

Dieser Zuschuss kann bis zu 70 % des Gehaltes ausmachen und wird in der Regel bis zu 2 Jahren gewährt. Die örtliche Agentur für Arbeit entscheidet über diese Ermessensleistung.

Die angestrebte 5-Prozent-Quote wird immer noch nicht erreicht

Aber was versteht man unter der 5-Prozent-Quote? Ein Unternehmen, welches mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigt, ist laut Gesetz dazu verpflichtet 5 % der verfügbaren Stellen mit Behinderten zu besetzen.  Wenn ihnen das nicht gelingt, müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen. Diese Abgabe soll einen Anreiz bieten Menschen mit Behinderung einzustellen. Denn die Ausgleichsabgabe kann bis zu 290 EUR im Monat pro Stelle betragen. Wenn diverse Aufträge an Behindertenwerkstätten vergeben werden, müssen keine Arbeitsplätze geschaffen werden.

Rund 3 Millionen Menschen, im Alter zwischen 15 und 65 Jahren, gelten in der Bundesrepublik als gehandicapt. Die 5-Prozent-Quote erfüllt nur der Öffentliche Dienst.

Die private und die öffentliche Wirtschaft ist also verpflichtet Menschen mit Handicap einzustellen. Da wird nach folgender Staffelung vorgegangen:

  • Unternehmen mit 20 bis 39 Arbeitsplätzen sind verpflichtet 1 behinderten Menschen einzustellen.
  • Unternehmen mit 40 bis 59 Arbeitsplätzen sind verpflichtet 2 behinderte Menschen einzustellen.
  • Unternehmen mit 60 und mehr Arbeitsplätzen sind verpflichtet 5 % der Arbeitsplätze mit behinderten Menschen zu besetzen.
  • Ein Unternehmen, welches weniger als 20 Arbeitsplätze hat, entgeht der Pflicht zur Beschäftigungen von Behinderten.

Eine Ausgleichsabgabe zahlen bei Nichterfüllung

Wird die vorgeschriebene Zahl behinderter Mitarbeiter nicht erreicht, muss für jeden nicht besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe geleistet werden.

  • Bei einer Beschäftigungsquote von 3 bis weniger als dem geltenden Pflichtsatz müssen 125 EUR bezahlt werden.
  • Bei einer Beschäftigungsquote von 2 bis weniger als 3 Prozent müssen 220 EUR bezahlt werden.
  • Bei einer Beschäftigungsquote von weniger als 2 Prozent müssen 320 Euro bezahlt werden.

Das gilt bei der Regelung von behinderten Mitarbeitern zu beachten

Arbeitszeit:

Ein behinderter Mitarbeiter kann es ablehnen Überstunden zu leisten.

Urlaub:

Ein behinderter Mitarbeiter hat um 5 Arbeitstage Urlaub mehr im Jahr.

Kündigung:

In der Probezeit – die 6 Monate beträgt –  kann auch dieser Mitarbeiter gekündigt werden. Nach der Probezeit muss das Integrationsamt der Kündigung zustimmen.

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) gab bekannt, dass fast ein Drittel der deutschen Unternehmen keine Menschen mit Handicap einstellt. Nur 5 % der gesamten Stellen sollen mit gehandicapten Mitarbeitern besetzt sein. Diese Menschen trifft die Arbeitslosigkeit aber besonders hart, nicht nur wegen den finanziellen Belangen. Ihnen wird es dadurch noch viel schwerer gemacht am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, wenn ihnen ein Arbeitsplatz verwehrt wird.  So ist es an der Zeit mit Vorurteilen aufzuräumen und die Arbeitsleistung von gehandicapten Menschen zu schätzen.

Stellen-Pakete - Absageschreiben verfassen

Absageschreiben – So geht es richtig!

Einem Bewerber eine Absage zu übermitteln, ist keine leichte Aufgabe. Recruiter finden keinen Gefallen an solchen Tätigkeiten und deshalb lassen sie diese einfach aus. Dennoch wird oft verkannt, dass auch ein Absageschreiben positive Effekte nach sich ziehen kann.

Absageschreiben verlassen sich gerne auf Floskeln

Es ist oft sehr frustrierend für Bewerber, denn die meisten Floskeln kennen sie bereits. Und viele Bewerber sehen eine Absage als Kritik an, sie sehen sich in ihrer Persönlichkeit gekränkt.  Darum ist es umso wichtiger, den Sachverhalt in einem Absageschreiben einem positiven Impuls zu schenken.

Nur ein positiver Impuls und wertschätzende Worte deuten auf eine stimmige Firmenphilosophie hin.

Ein Absageschreiben, welches nur auf Floskeln aufgebaut ist und vielleicht noch einen negativen Beigeschmack liefert, ist nur enttäuschend. Der Bewerber wird bei diesem Unternehmen keinen zweiten Anlauf starten und irgendwann vielleicht eine andere Bewerbung abgeben. Zudem wird dieser eine Bewerber verkünden, welche Umgangsformen in dieser Firma herrschen. Auch diverse Bewertungsplattformen dürfen nicht vergessen werden. Das Internet vergisst nichts. Darum ist es wichtig, dass der Recruiter in seinem Absageschreiben verbindend und wertschätzend ist.

Der passende Zeitpunkt für eine Absage

Ein Absageschreiben sollte immer innerhalb von einer Frist von 2 Wochen versendet werden. Das ist eine akzeptable Zeitspanne.

Absageschreiben verfassen – Je individueller umso besser

Darum darf die persönliche Ansprache des Bewerbers auf keinen Fall fehlen. Zudem darf Bezug auf die Bewerbung sowie dem Lebenslauf genommen werden.

Je individueller sich das Absageschreiben gestaltet, umso besser ist es. Denn somit wird für den Bewerber umgehend aufgezeigt, dass der zwar den gewünschten Job nicht bekommen hat, aber dass die Umgangsformen in diesem Unternehmen wirklich top sind.

Wer nicht die richtigen Worte beim Absageschreiben trifft, der kann dem Ansehen der Firma durchaus schaden. Denn die Wahrnehmung nach außen hin ist somit getrübt. Wer das auf lange Zeit praktiziert, wird mit negativen Folgen zu rechnen haben.

Denn im Absageschreiben darf auf die bisherigen beruflichen Erfolge verwiesen werden, auf das Engagement, auf die Motivation, auf die Talente. Zuerst bekommt der Bewerber in seiner Absage ein positives Feedback und dann erst folgt ein „leider“ oder „aber“.

Beim Absageschreiben muss auch immer das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), welches seit 2006 seine Gültigkeit hat, berücksichtigt werden. Denn der Bewerber darf weder wegen des Alters, des Geschlechts, der Religion, der ethnischen Herkunft, der Behinderung oder der sexuellen Orientierung diskriminiert werden.

Das Giveaway gemeinsam mit dem Absageschreiben

Viele Unternehmen nutzen das Giveaway, um über die Absage hinwegzutrösten. Ob diese Methode Sinn macht, ist bestritten. Aber oft kann es hilfreich sein, wenn ein paar Kaubonbons auf die schlechte Nachricht folgen. Denn die meisten Unternehmen bedienen sich der Methode, die Bewerbungsunterlagen per Post zurückzusenden und da kann ein kleines Giveaway als nett gemeinte Draufgabe nicht schaden.

Wer mit einer wertschätzenden Absage in Erinnerung bleiben möchte, der benutzt folgende Textbausteine im Absageschreiben:

Unser Unternehmen bedankt sich sehr herzlich für die Zeit und Mühe, die Sie investiert haben, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Stelle anderweitig besetzt wurde.  Bei der großen Anzahl an Bewerber/innen sind es oft nur Nuancen, die letztendlich den Ausschlag geben. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und hoffen auf Ihr Verständnis. Das Unternehmen XY würde sich freuen, wenn Sie auf weitere Stellenanzeigen unserer Firma antworten, denn Ihre Bewerbung ist uns in guter Erinnerung. Wenn wir eine ähnliche Position besetzen, lassen Sie uns bitte eine erneute Bewerbung zukommen.

Wer so eine Absage erhält, der richtet seinen Blick automatisch in die Zukunft und die Gegenwart erhält somit weniger Gewichtigkeit. Damit kann eine Job-Absage besser weggesteckt werden.

Fazit: Ein Absageschreiben sollte immer verfasst werden. Das ist eine Frage der Wertschätzung und des Anstands. Das ideale Absageschreiben gibt es nicht, denn jede Absage ist mit negativen Emotionen behaftet. Dennoch macht der Ton die Musik. Es muss das Gefühl vermittelt werden, dass sich das Unternehmen mit dem Bewerber ausgiebig auseinandergesetzt hat. Das schenkt der Absage eine individuelle Note.

Unternehmerstärken in Stellenanzeige - Stellen-Pakete

Stärken des Arbeitgebers hervorheben!

Für die Unternehmen ist es heute nicht mehr leicht,  das passende Personal zu finden. Der Arbeitsmarkt war schon einmal vielversprechender. Die Bewerberansprüche steigen. Nun kommt die entscheidende Frage: Wie kann man sich als Unternehmer am Arbeitsmarkt behaupten und immer wieder die richtigen Fachkräfte für sich gewinnen?

Die eigenen Vorzüge aufzeigen! Aber was wird von den Bewerbern gewünscht?

Reicht es inzwischen nicht mehr aus, nur eine Stellenanzeige zu schalten, die auf eine gute Formulierung setzt? Nein –  das tut es nicht! Wer geeignetes Fachpersonal wünscht, der darf die Stärken des eigenen Unternehmens gekonnt präsentieren. Schließlich herrscht gerade für bestimmte Berufsgruppen am Stellenmarkt ein Überschuss an offenen Stellen. Die Bewerber dürfen wählen und auf welchen Arbeitgeber wird die Wahl wohl fallen? Auf jenen, der am attraktivsten erscheint!

Welcher Anreiz muss geschaffen werden, um Bewerber für sich zu gewinnen?

Das ist die entscheidende Frage! Denn jeder Arbeitgeber weist andere Stärken auf, wichtig ist diese gekonnt in Szene zu setzen. Dabei werden jährliche Studien von Wissenschaftlern der Universität in Bamberg angefertigt. Sie geben die neuen Recruiting Trends zum Besten. Diese Trends besagen:

Anreiz Nr. 1 – Eine gute Unternehmensstruktur mit ausgezeichneten Arbeitsbedingungen

Die Bewerber legen großen Wert auf gute Arbeitsbedingungen im jeweiligen Unternehmen. Dazu zählen vor allem das Betriebsklima und die Anerkennung sowie Wertschätzung anhand der Vorgesetzten.

Anreiz Nr. 2 –  Ein zufriedenstellendes Gehalt sowie diverse Sachleistungen

Die Entlohnung spielt natürlich eine wichtige Rolle. Ein adäquates Gehalt mit Weihnachtsgeld treibt die Attraktivität des Jobs in die Höhe. Ebenso gilt die Vergabe von Sachleistungen als großer Pluspunkt für die Bewerber. Ein Handy, von der Firma gesponsert. Das Firmenauto, welches auch für den Privatgebrauch genutzt werden kann. Firmen-Rabatte beim Einkauf im eigenen Unternehmen. Diese Aussichten sind einfach verlockend, für jene, die einen passenden Job suchen.

Anreiz Nr. 3 – Eine weltoffene Unternehmensphilosophie

Die Philosophie des jeweiligen Unternehmens darf sich offen, fair und freundlich zeigen. Solidarität, Loyalität und Seriosität dürfen gelebt werden.

Denn das Ergebnis der Recruiting Trends zeigt auf, dass mehr als die Hälfte unzufrieden mit dem Betriebsklima sind. Zudem dürfte in den Augen der Teilnehmer dieser Studie der Gehalt aufgebessert werden. Die Unternehmenskultur hat in vielen Firmen Nachholbedarf, denn die oben aufgezeigten Werte, sind oft nur ein Wunschgedanke.

Die Stärken des Arbeitgebers werden kritisch von den Bewerbern durchleuchtet

Ein Arbeitgeber, der auf Arbeitnehmersuche ist, schafft nur dann den passenden Anreiz, wenn er das auch in seinem Stelleninserat aufzeigt. Wer einen Gehalt auszahlt, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, sollte das unbedingt in der Stellenausschreibung vermerken. Auch diverse Sachleistungen, die vom Unternehmen gewährt werden, dürfen angeführt sein. Ein gutes Betriebsklima oder eine Unternehmensphilosophie, die geprägt ist von Offenheit und Freundlichkeit, kann jedoch in der Stellenausschreibung nicht untergebracht werden. Denn das ist eine Werbung in Eigenregie, die nicht belegbar ist. Wer die Absicht hat, Bewerber hinter die Firmenkulisse blicken zu lassen, damit sie ein reales Bild vom Unternehmen erhalten, der stellt dafür das passende Videomaterial zusammen. Dieses transportiert die Stimmung vor Ort – am Arbeitsplatz – wohl am besten. Wichtig beim Einblick hinter die Kulissen ist, dass den Bewerbern ein authentisches Bild geliefert wird. Schließlich währt die Ehrlichkeit am längsten. Das gilt auch für die Stellenanzeige zu sagen, welche die Stärken des Arbeitgebers zum Besten gibt.

Fazit: Stärken des Arbeitgebers, die sich unbedingt in der Stellenanzeige wiederfinden sollten, sind zum einen das angemessene Gehalt mit möglichen Sachleistungen. Zum anderen ist es das gute Betriebsklima und die richtige Wertevermittlung. Gute Arbeitsbedingungen und ein Arbeitszeitmodell, das sich flexibel zeigt, lassen die Motivation der Mitarbeiter zusätzlich ansteigen.